22. Tag Puerto Montt

Rechtzeitig erreichen wir am frühen Nachmittag Puerto Montt.

Die Fahrzeuge werden vom Vermieter gecheckt, so manch kleiner Steinschlag im Lack und auf der Windschutzscheibe bleibt unentdeckt. Zum Glück.

Eine zersplitterte Windschutzscheibe (Vogel im Landeanflug) und eine zerbeulte Kofferraumklappe mussten allerdings bei zwei Fahrzeugen gemeldet werden.

Bei 7.500 km Fahrstrecke in 3 Wochen und 15 Teilnehmer Fahrzeugen kann das als geringfügig bezeichnet werden.

22. Tag Puerto Varas

Über Puerto Varas nach Puerto Montt.

Das letzte Mal passieren wir die Grenze.

Ausreise Argentinien – Einreise Chile.

Das Ausfüllen der Einreise- bzw. Zollpapiere gerade bei der Einreise nach Chile, bereitet uns keine Schwierigkeiten.

Das Fahrzeug wird kontrolliert, kein Gemüse, Obst oder ähnliches darf eingeführt werden. “Nix Obst, Nix frisches?

Fertisch – Weiter

Mehrere Seiten unserer Reisepässe wurden bei dieser Challenge, bedingt durch die mehrmaligen Grenzüberschreitungen, voll gestempelt. Die Landschaft, der blaue Himmel, alles wie im Bilderbuch.

21. Tag El Bolson

Das heutige Timing ist straff. Eine weitere, lange Etappe muss bewältigt werden.

Start Perito Moreno – Ziel El Bolson.

In El Bolson Zelten wir auf dem Grundstück von Steffens Freundin.

20. Tag Perito Moreno

760 km liegen vor uns.

100 km/h also ca. 8 Std. Fahrzeit. Michael und ich wechseln uns ab, halb so schlimm.

Tankpausen müssen natürlich eingelegt werden. Manche Tanke entpuppt sich als kleines Juwel.

Das Örtchen Perito Moreno wird auch Lago Buenos Aires genannt und macht einen recht malerischen Eindruck. Zusammen mit den nahegelegenen Attraktionen: Blick auf die Bergkette der Anden, die Tierwelt des Parque Laguna und die Cueva de los Manos mit ihren Höhlenmalereien. Die Handabdrücke in den Höhlen des Rio Pintura Canyons sind die ältesten Zeugnisse vorkolonialer Besiedlung, die ältesten sollen 9300 Jahre alt sein.

Gegen Abend erreichen wir die Estancia Cueva de los Manos.

4 km abseits der Straße, einsam gelegen, super Zimmer, klasse Essen, kühle Getränke.

19. Tag Luis Piedra Buena

Wir fahren durch die weiten Ebenen der Argentinisch- Patagonischen Steppe.

Nach ca. 170 km biegen wir rechts ab. Nur ein kleines Hinweisschild weist den Weg zu einer Pinguinkolonie.

2 km folgen wir zu Fuß den Hinweistafeln.

Vor Pumas wird gewarnt, laut Information ist jedoch nur in den Abend- und Nachtstunden mit einer Begegnung zu rechnen. Wir sehen die kleinen schwarz-weißen Frackträger aus nächster Nähe

Am späten Nachmittag erreichen wir Luis Piedrabuena.

Unser Hostel heißt Los Alamos. Bevor wir unsere Zimmer beziehen befeuchten wir allerdings unsere trockenen Kehlen und essen vorzüglich in dem gegenüber liegendem Restaurant.

18. Tag Cabo Virgien

Es geht weiter Richtung Norden.

Feuerland, wir kommen wieder.

Auf der Fähre stehen 2 riesige Lastwagen, mit Schafen. Traurig anzusehen. Wer weiß was ihnen blüht.

Wir Zelten auf einem Naturcampingplatz in der Nähe von Cabo Virgien.

Die Qualität der Sanitärräume lässt allerdings zu wünschen übrig.

17. Tag Ushuaia

Den heutigen Tag verbringen wir in Ushuaia. Das Wetter meint es gut mit uns.

Kein Wind, angenehme Temperaturen und Sonnenschein, unglaublich, wo es hier normalerweise nur regnet und das an 270 Tagen im Jahr.Wir besichtigen verschiedene Museen, eins davon ist das legendäre Gefängnis Museum. Hier wurden mehrfach Täter untergebracht ohne Aussicht auf Entlassung.

Etwas außerhalb, Richtung Nationalpark, stoßen wir auf den historischen Bahnhof der Eisenbahn. Eine ca. 25 km lange Strecke wurde von den damaligen Sträflingen gebaut. Heute dient sie zur Fahrt für Touristen in den Park.

und ratet mal wen wir hier mit seiner Partnerin treffen?

Gunther Holtorf

Gunther, mittlerweile über 80 Jahre alt, ist wieder unterwegs.

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OTTO1, sein Mercedes G mit dem er auf der ganzen Welt unterwegs war, steht im Mercedes Museum.

900.000 km hat er auf der Uhr.

www.ottosreise.de

16. Tag Auf dem Weg nach Ushuaia

650 km liegen vor uns zum Ende der Welt.

Eine Fähre bringt uns auf der 257 nach Punta Espora.

Wir sind auf “FEUERLAND”.

Es folgt eine langweilige Fahrt durch die Steppe.

Steffen gibt uns den Tip Königspinguine live sehen zu können. Den Umweg von

30 km nehmen wir gerne in Kauf.

Umgerechnet 15 Euro pro Person kostet uns der Spaß, der sich jedoch in Grenzen hält.

Deutsche Zoos bieten da weitaus mehr fürs Geld.

Weiter gehts zum Ende der Welt.

18:00 Uhr wir sind in Ushuaia angekommen.

Weiter gehts nur noch mit Schiff in die Antarktis.